Handelskonflikt mit den USA und Syrienkrieg verunsichern Märkte

„Der Rückgang der Erwartungen ist vor allem auf den internationalen Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten sowie die aktuelle Situation im Syrienkrieg zurückzuführen“, kommentiert Prof. Achim Wambach, Ph.D. „Die deutlichen Rückgänge bei Produktion, Exporten und Einzelhandelsumsätzen in Deutschland im ersten Quartal 2018 wirken sich ebenfalls negativ auf die erwartete zukünftige Konjunkturentwicklung aus“, erläutert der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

Auch in ganz Europa rechnen Finanzmarktexperten mit einer Degression in der Konjunkturentwicklung. Ein deutlicher Rückgang um 11,5 Indexpunkte unterstreicht dies. Damit beträgt der Erwartungsindikator nur noch 1,9 Punkte. Beim Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum hingegen ist nach Angaben des ZEW ein leichter Anstieg von 1,5 Punkten zu verzeichnen. Dieser liegt nun bei 57,7 Punkten.

 

(lb/red; Bild: Thomas Söllner/stock.adobe.com)

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